Schulchronik

Schulleben in Haar –

Die Konradgrundschule und ihre Geschichte

  • 1836
    • 19. Jahrhundert: Mit drei Kreuzen – so unterzeichneten die Haarer noch bis ins 19.Jahrhundert hinein ihre Schriftstücke. Der Grund: Es gab noch keine Schulpflicht und die Kinder besuchten – wenn überhaupt -die Klausner- bzw. Eremitenschule in Feldkirchen oder Berg am Laim.
    • 1836: Nachdem 1802 der Kurfürst die allgemeine Schulpflicht eingeführt hatte, erhielt 1836 auch Ottendichl eine staatliche Schule. Hier wurden neben dem einheimischen Nachwuchs auch die Kinder aus Eglfing, Vaterstetten, Weißenfeld, Salmdorf und der Einöde Neubau unterrichtet. Im Jahr 1905 war jedoch nicht nur das Gebäude renovierungsbedürftig geworden, sondern durch den Bau der „Kreisirrenanstalt“ war zudem mit vielen neuen Schülern zu rechnen. So stellte die Gemeindeverwaltung Salmdorf 1905 den Antrag auf die Errichtung eines neuen Schulhauses.
  • 1905
    • Auch in Haar stiegen die Schülerzahlen 1905 beachtlich mit dem Bau der Heilanstalt. Es wurde Zeit für eine Haarer Schule. Der damalige Bürgermeister Josef Stadler hatte eine pragmatische Lösung: Da er gleichzeitig Wirt in Haar war, stellte er den Tanzsaal für die 72 Schulkinder aus Haar und Gronsdorf zur Verfügung. In einem Raum wurde die 1. bis 7. Klasse unterrichtet. Gleichzeitig war man auf der Suche nach geeignetem Grund für den dringend nötigen Schulbau. Da die Gronsdorfer zu dieser Zeit die Stimmenmehrheit besaßen, wurde ein zentrales Haarer Grundstück abgelehnt und ein Schulstandort zwischen Haar und Gronsdorf beschlossen. Wie es auch immer geschah: In letzter Minute – die ersten Erdarbeiten waren bereits vonstattengegangen – entschied man sich um: Die Schule wurde doch in Haar gebaut.
  • 1910
    • Am 15. September 1910 konnte das Haarer Schulhaus bezogen werden. Es kamen damals 66 Werktags- und 6 Sonntagsschüler. Das Schulhaus steht bis heute am Kirchenplatz und wird mittlerweile „die alte Schule“ genannt. Seit 1972 ist hier der Seniorenclub untergebracht – und seit 2014 ist hier auch die Mittagsbetreuung der Grundschule St. Konrad beheimatet.
  • 1933/34
    • Eine Wende erfuhr die Schule mit Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft: Nicht nur die Lehrpläne wurden umgestaltet, auch das Morgengebet wurde zugunsten eines HJ-Liedes abgeschafft. Im Oktober 1941 notierte Kurat Peter Leyerer: „Mit tiefstem Schmerz sei niedergeschrieben, dass heute die Kreuze vom Herrn Bürgermeister entfernt wurden.“ Außerdem gab es viel schulfrei: wegen Kohlemangels im strengen Winter, die Oberklassen bauten einen Luftschutzbunker statt die Schulbank zu drücken, die Kinder halfen beim Flachsjäten, mussten die Maulbeerbäume im Schulgarten betreuen und holten Sammelgut wie Altglas oder Schrott von jeder einzelnen Haustüre ab. Außerdem mussten sie in einer Großaktion 650 Tagwerk nach Kartoffelkäfern absuchen. Man ging damals davon aus, dass der Feind diese Schädlinge vom Flugzeug abgeworfen hat, um die Ernte zu vernichten. Tatsächlich fand keines der Schulkinder nur einen einzigen Kartoffelkäfer auf den Feldern. 1944 war an geregelten Schulunterricht überhaupt nicht mehr zu denken: Da die Münchner Schulen wegen der Luftangriffe schlossen, kamen diese Schüler in den Landkreis – auch nach Haar. Plötzlich sollten hier 338 Kinder unterrichtet werden. Doch man hatte auch noch ein anderes Problem: Die Heizkohle war knapp und ging im Januar 1945 ganz aus. Schließlich kamen die Kinder nur noch zweimal in der Woche, ließen ihre Hausaufgaben überprüfen und gingen mit neuen Aufgaben wieder heim. Am 29.April 1945 wurde die Schule als Gefechtsstand vereinnahmt. Doch die deutschen Truppen zogen hier nie ein, denn bereits am 1.Mai kamen die Amerikaner nach Haar. Der Schulbetrieb wurde am 2.Oktober 1945 wieder aufgenommen. Und bald war klar: Das alte Schulhaus reicht einfach nicht mehr aus. Bis zu 470 Kinder wurden zu diesem Zeitpunkt jährlich unterrichtet.
  • 1954
    • Der Grundstein für die Volksschule an der Friedrich-Ebert-Straße wird 1954 gelegt – und zwar wurde dafür an ein altes HJ-Heim angebaut.. Zuvor waren die Haarer Kinder in der Schule am Kirchenplatz unterrichtet worden. Doch schon bald nach dem 2. Weltkrieg ist klar, dass diese zu klein wird. Schließlich werden derzeit bis zu 450 Kinder pro Jahr hier unterrichtet.
      An der Friedrich-Ebert-Straße steht noch das alte Hitler-Jugend-Heim mitsamt Turnhalle, das 1938/1939 errichtet wurde: ein Bau mit zwei „Scharräumen“ zu je 175 Quadratmeter, ein „Kameradschaftsraum“ mit 75 Quadratmetern, ein „Führerraum“ (70 Quadratmeter) und ein „Feierraum“, der stolze 475 Quadratmeter maß wurden damals gebaut. In diesem Haus, genauer gesagt in der alten Turnhalle, wird sogar Weltgeschichte geschrieben: Am 5. Mai 1945 unterzeichnet hier der Oberbefehlshaber der 1.Armee, General Foertsch, im Beisein amerikanischer Offiziere und Generäle, die bedingungslose Kapitulation der in Süddeutschland stehenden deutschen Streitkräfte. „An der linken Seite des Tisches saßen die amerikanischen Offiziere, wobei Viersterne-General Jacob Denvers präsidierte. Ihnen gegenüber nahm die deutsche Delegation Platz. Die Stimmung war eisig“, erinnert sich der als Dolmetscher fungierende Hauptmann Hans-Otto Berendt noch Anfang der 70er-Jahre – also über 25 Jahre später. Durch die Haarer Unterschrift endet für hunderttausende deutsche Soldaten der Krieg.
      1954 wird an dieses Gebäude die Konradschule angebaut – und in diesem Zug der große Feierraum abgerissen, an dessen Stelle heute die Eingangshalle zur Grundschule steht. Das restliche Heimgebäude bleibt erhalten, darin sind neben dem Sekretariat und dem Lehrerzimmer auch eine Reihe Klassenzimmer untergebracht. Die Haarer Grundschule gilt damals als das schönste Schulhaus im kompletten Landkreis. Der Grund: Jede Klasse hat ein eigenes Zimmer – damit entfällt der lästige „Schichtunterricht“ und auch die Klassengröße kann reduziert werden: Ab diesem Zeitpunkt sitzen durchschnittlich 40 Kinder in einer Klasse. Vorher unterrichteten die Lehrer bis zu 85 Kinder in einer Jahrgangsstufe.
  • 1955
    • Schulleitung von 1955 – 1961 – Dr. Friedrich Fischer
    • 8 Jahrgangsstufen je eine Klasse – 11 Lehrer
    • In der alten Schule wurde noch bis 1955 unterrichtet – der erste Jahrgang in der neuen Volksschule startete 1955/56.
  • 1961
    • Schulleitung von 1961 – 1971 – Otto Wimmer
  • 1968
    • Schon nach 13 Jahren war das Schulgebäude der Schule zu klein – denn in Haar wurden weiter fleißig Wohnblöcke gebaut. Eine Klasse musste schließlich nach Ottendichl ausgelagert werden, eine andere Klasse wurde in der Jugendfreizeitstätte an der Vockestraße untergebracht. Der Handarbeitsunterricht fand in der Unterkirche von St. Konrad statt. So begann die Gemeinde mit dem Bau eines neuen Schulgebäudes – einem großzügigen Anbau an die bestehende Volksschule. Zusätzliche 14 Schulzimmer sollten entstehen, Kurs- und Werkräume, eine Turnhalle und Schwimmhalle.
  • 1969
    • Als Ende der 60er-Jahre allerorts die Zwergschulen zusammengelegt wurden, löste sich 1969 nach langer Diskussion auch die Schule in Ottendichl auf. Die gerade fertiggestellte Volksschule in Haar übernahm die Schüler. Fast 135 Jahre hatte die Ottendichler Schule Bestand. Heute sind im alten Schulgebäude ein gemeindlicher Kindergarten sowie die Vereinsräume der Bürgervereinigung Ottendichl und d’Ammertaler untergebracht. In der Bürgerstube finden Jahr für Jahr an die 150 Veranstaltungen statt.
  • 1971
    • Schulleitung 1971-1972 – Josef Rödig (Volksschule)
    • Schulleitung 1972-1988 – Maria Hamberger (Grundschule)
    • Die Großsiedlung am Jagdfeld entsteht – und so wird auch ein weiterer Schulbau notwendig. In insgesamt 6 Jahren entsteht ein ganzer Schulkomplex: 32 Klassenzimmer für die Volksschule, 33 für das Gymnasium, eine Schwimm- und Gymnastikhalle, Außensportanlagen und Hausmeisterwohnung. Das Gymnasium war übrigens erstmals 1962 von einem Gemeinderat beantragt worden und 1966 gründete sich sogar eine Bürgerinitiative (Verein zur Förderung weiterführender Schulen), um das Kultusministerium bezüglich der Notwendigkeit zu überzeugen. Die Zustimmung kam 1973 und so waren die ersten Klassen des Gymnasiums noch bis 1974 in der Grundschule am Jagdfeldring untergebracht.
  •  1973
    • Spaltung in Hauptschule und Grundschule
    • 8 Klassen – 13 Lehrkräfte
    • Die Volksschule ist passe: Sie wurde in eine Grund- und Hauptschule aufgeteilt. Der Neubau an der Konradstraße wird zur Hauptschule.
      Der damalige Leiter der Volksschule Josef Rödig wird Rektor der Hauptschule und Maria Hamberger Rektorin der Grundschule.
  • 1988
    • Schulleitung 1988-1999 – Eva Meinck
  • 1993
    • Auf einer Schullandheimfahrt wird das Maskottchen der Schule geboren: die Schildkröte Konni. Der Grund: Die Kinder sollen eine Schulfahne entwerfen und im Lehrerkollegium überlegt man, welches Tier denn jedes Kind malen kann. Gerlinde Stießberger hat schließlich die Idee, eine Schildkröte zu wählen – einfach zu zeichnen und doch auch individuell gestaltbar. Ein paar Jahre später wird Konni zum Logo der Schule.
  • 1999
    • Schulleitung 1999-2012 – Klaus Berentz
    • 10 Klassen – 15 Lehrkräfte
    • Feierlich wird das Schulzentrum St. Konrad erneut eingeweiht. Gute drei Jahre ist zuvor in der Grund- und Hauptschule erweitert und saniert worden – für 15 Millionen Mark. Architekt Professor Werner Fauser hat die Schule nach außen hin „schlank gelassen wie eh und je“ und doch durch geschickte Umbaumaßnahmen die Nutzfläche im Inneren um 75 Prozent erweitert. Insgesamt 12 neue Klassenzimmer in Grund- und Hauptschule, zwei Computerräume, zwei Schulküchen, je zwei Werk- und Handarbeitsräume und ein neues Schülercafe konnten geschaffen werden. Die Turnhallen und Außensportanlage glänzen in frischsaniertem Zustand. Der Pausenhof wurde neu gestaltet, defekte Innenausstattung ersetzt, das leckende Flachdach geflickt. Die alte Turnhalle wurde für die Volkshochschule saniert, die hier ein Gesundheitszentrum eröffnen kann. Außerdem können die Schüler ihre Bildungsstätte jetzt auf einem ganz besonderen Weg erklimmen: Eine zehn Meter hohe Kletterwand an der Hausfront lädt die Mutigsten zum Kraxeln ein.
  • 2001
    • 10 Klassen – 10 Lehrkräfte
    • Das erste Rollstuhlkind kann in den Schulverband aufgenommen werden – dazu werden alle benötigten Einrichtungen wie Rampen und automatische Türen für das körperbehinderte Mädchen eingebaut.
    • Schon wieder ist die Schule zu klein für die Anzahl der Schüler und so sucht man händeringend nach einer Lösung. Die Lösung ist ein wenig abenteuerlich, doch die Gemeinde geht das Wagnis ein: Man untergräbt den Altbau der Schule und kann durch die Absenkung des Kellers um etwa einen Meter, drei vollwertige Räume erschaffen. Eine Maßnahme, die 1,3 Millionen Euro und viele Nerven kostet. So zieht beispielsweise Rollkies bei der Aushebung einen ungeahnten Mehraufwand bei der Maßnahme nach sich. Ein Jahr lang wird mit viel Staub und Lärm gebaut, doch Schulleiter Klaus Berentz nimmt dies mit seinem Kollegium und den Kindern angesichts der zwei neuen Handarbeitsräume und des zusätzlichen Klassenzimmers gerne in Kauf. Außerdem wird im Zuge des Kellerumbaus hinsichtlich der Behindertenfreundlichkeit auch ein Aufzugschacht miteingebaut.
  • 2003
    • 12 Klassen – 9 Lehrkräfte
    • Die Konrad-Grundschule kann ihre 30-jährige Eigenständigkeit begehen.
  • 2005
    • 12 Klassen – 8 Lehrkräfte
    • Die Konrad-Schule soll eine Erweiterung bekommen und zudem umgebaut werden. Das Ziel: Es soll Platz geschaffen werden für die Ganztagesbetreuung und zwar sowohl für die Grund- als auch für die Hauptschule. Dafür muss der alte Lehrerparkplatz weichen, eine geräumige Tiefgarage bietet künftig Platz für die Autos. Auf einer Geschossfläche von etwa 1.300 Quadratmetern soll Platz für eine Küche, Speisesaal, Räume für naturwissenschaftliche Experimente, Bibliothek, Werk- und Bastel- sowie Hausaufgabenräume, Sport- und Bewegungszimmer, Duschen und vieles mehr sein. Im alten Grundschulgebäude soll zudem das Dachgeschoss ausgebaut werden.
  • 2006
    • 12 Klassen – 20 Lehrkräfte
    • Richtfest Konrad-Anbau
  • 2009
    • 12 Klassen – 23 Lehrkräfte
    • Juli 2009
      Einweihungsfest Neubau: Es regnete wie aus Kübeln und dennoch tanzen rund 270 Grundschulkinder in allerbester Laune auf dem Pausenhof der Konradschule, singen lauthals „So a scheena Dog“ während ihre weißen Schul-T-Shirts immer nasser und nasser werden.Doch es ist auch wirklich einfach ein „scheena Dog“: Nach Jahren der Planung und Baustelle kann der An- und Umbau der Haarer Konradschule feierlich eingeweiht werden. Es war ein wahres Mammutprojekt, das die Gemeinde hier geschultert hat. Von September 2005 bis Juli 2009 wird am Schulgelände gebaut: Es entsteht nicht nur eine Tiefgarage, sondern vor allem ein Neubau für die Ganztagsbetreuung und dazu der Ausbau des Dachgeschosses im alten Grundschulgebäude. Im Neubau findet man tatsächlich keine „typischen“ Schulräume wieder, sondern Zimmer mit heimeligen Ambiente, vielen Nischen und großen Fenstern. Schon alleine der Boden, der aus hellem gewachstem Echtholz gestaltet wurde, bringt Gemütlichkeit. Die Galerien lockern die Räume auf, die Nischen wurden mit schönen Holzbänken bestückt, es gibt Wendeltreppen, Kuschelecken, sogar eine Dachterrasse, eine gemütliche Mensa mitsamt Küche, technische Schmankerl wie etwa elektrisch betriebene Leinwände für die Beamer oder topaktuelle Computer – und überall besonders schöne Lichtquellen. Hier wurde auf etwa 1.300 Quadratmetern sehr erfolgreich nach den Bedürfnissen einer Nachmittagsbetreuung geplant. Die Schüler können wählen, wo sie ihre Zeit nach der Schule verbringen: in der Bücherei mit Internetstationen, den Computer- oder Bewegungsräumen, zurückgezogen in den Leseecken, im Werk- und Bastelzimmer, einem lichtdurchfluteten Atelier, dem Musikzimmer mit Regiebühne und DJ-Anlage – oder natürlich in den Hausaufgabenräumen. Auch das Dachgeschoss der Grundschule ist ein Schmuckkästchen geworden: Hier finden nun vier zusätzliche Klassenzimmer Platz. Und auch sonst wurde die Schule modernisiert: Es gibt nicht nur ein neues, künstlerisch gestaltetes Treppenhaus, sondern nun auch eine Aufzuganlage für den behindertengerechten Zugang. Die komplette Heizungs- und Elektroinstallation wurde erneuert, Böden, Türen, Fenster, Sonnenschutz und Möblierung ersetzt – eine Rundumerneuerung also. Insgesamt 11 Millionen Euro wurden investiert, um den Kindern der Grund- und Hauptschule eine Nachmittagsbetreuung möglich zu machen.
      Die einzelnen Räume kann man gut im Schulhausrundgang betrachten.
    • September 2009
      Seit diesem Schuljahr haben wir mit Florian Raiß einen Jugendsozialarbeiter an unserer Schule. Die Jugendsozialarbeit ist eine Außenstelle der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung von Schloss Zinneberg bei Glonn; die in Trägerschaft der Schwestern vom Guten Hirten, eine internationale Ordensgemeinschaft, in 73 Länder der Erde wirkt.: www.schloss-zinneberg.de
      Das Projekt „aufgschaut“ und unsere Streitschlichter starten.
  • 2011
    • Klassen 13
    • Juli 2011 – Die ganze Schule ist im Zirkusfieber: Auf Initiative des Elternbeirats kommt der Schul- und Projektzirkus Tausendtraum an die Konradschule. Eine Woche lang sind sämtliche Kinder Akrobaten, Clowns, Fakire, Zauberer oder Jongleure und werden dabei von echten Artisten trainiert. Die Aktion gipfelt in echten Zirkus-Aufführungen, die wirklich restlos alle begeistert: die Kinder, deren Familien und das Lehrerkollegium. Finanziert wird die Aktion durch Spenden und einen Sponsorenlauf.
    • August 2011
      Der gemeinnützig anerkannte Verein „Freunde & Förderer der Konrad Grundschule Haar e.V.“ wird gegründet. Zweck des Vereins ist es, den Betrieb der Konrad Grundschule ideell und finanziell zu fördern. Zudem möchte er helfen, finanzielle Mittel zu beschaffen und diese an die Schüler der Konrad Grundschule, die Konrad Grundschule oder deren Elternbeirat weiter zu geben – alle Vereinsaktivitäten und Einnahmen kommen somit direkt der Schule und den Schülern zugute.
    • September 2011
      Das Projekt „aufgschaut“ und unsere Streitschlichter kooperieren mit dem AWO Hort.
  • 2012
    • Schulleitung 2012 bis heute – Andrea Zran
    • 14 Klassen – 23 Lehrkräfte
    • Neue Rektorin an der Schule ist Andrea Zran. In diesem Schuljahr fällt der Startschuss für die gebundene Ganztagesklasse an Haarer Grundschule: 24 Erstklasskinder besuchen in der Konrad-Grundschule die erste gebundene Grundschul-Ganztagesklasse der Gemeinde Haar. Ein Modellversuch, der schon von Anfang an auf breite Zufriedenheit stößt. Der Grund für diesen Vorstoß: Die Zahlen zu Jahresbeginn sprechen eine deutliche Sprache – die Haarer Vorschulkinder würden im Herbst nicht nur in die Schule drängen, sondern auch die Nachmittagsbetreuung ist gefragter denn je. Mittagsbetreuung, Hort, Schulkolleg – all das kann die Nachfrage der berufstätigen Eltern nicht decken. Die Gemeinde Haar sieht sich vor einem enormen Engpass. Ein halbes Jahr wird geplant, besprochen, Anträge gestellt – und heraus kommt das „Modell Haar“ eine Kooperation zwischen Lehrern und Erziehern. Mit an Bord: die Grundschule St. Konrad, der örtliche AWO-Hort, der Gemeinderat und das Sozial- sowie das Kultusministerium. Es ist ein Modell einer gebundenen Ganztagsklasse, das in der Nachbargemeinde Vaterstetten bereits erfolgreich läuft. Jedes Jahr wird eine weitere Klasse hinzukommen, bis die Ganztagsklasse vierzügig läuft. Inzwischen beherbergt die Grundschule 13 Klassen.
    • Der Konni-Kurier wird gegründet: Es gibt erstmals eine Schülerzeitung an der Konrad-Grundschule. Außerdem erscheint das Kochbuch der Grundschule: Unter dem Titel „Konnis Köstlichkeiten“ haben Kinder und Lehrer ihre Lieblingsrezepte aufgeschrieben: Über 140 sind es schließlich geworden. Die Idee dazu wurde während der Projektwoche „Gesunde Ernährung“ geboren.
  • 2013
    • Seit diesem Jahr sind ausgebildete Streitschlichter aus den vierten Klassen im Einsatz. Sie sind in den Pausen aktiv und sollen bei akuten Konflikten ihren Mitschülern helfen.
    • Hanna Acker löst Florian Raiß als neue Jugendsozialarbeiterin an unserer Schule ab.
  • 2014
    • 15 Klassen – 24 Lehrkräfte
    • Startschuss bei der Mitmachbaustelle Konradschule: Als die Kinder nach den Pfingstferien wieder in die Konradschule kommen, hat die sich ganz schön verändert: Der Pausenhof ist zur riesigen Baustelle geworden. Einen Natur-Erlebnis-Schulhof sollen die Kinder bekommen – und dabei dürfen sie auch selbst die Hände nicht in den Schoß legen. Die Mitmachbaustelle ruft! Wahrlich ein Großprojekt, das auf die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Eltern wartet. Naturnah und grün soll es hier werden, mit Rückzugsorten und Spielmöglichkeiten, die den Erholungswert für die Kinder steigern. Lange wurde auf dem Reißbrett getüftelt – die Vorschläge der Kinder immer mitberücksichtigt. Die Eltern haben sich für die Mitarbeit eingetragen, die Kinder bereits einen Sponsorenlauf zugunsten ihres Pausenhofes unternommen. Die Gemeinde stellt für die Umsetzung 200.000 Euro zur Verfügung. Alle sind hochmotiviert – allen voran die Projektleiterin Barbara Stark.
    • Oktober 2014
      Naturnaher Konrad-Grundschul-Pausenhof eröffnet: Viele abenteuerliche Tunnels, windschiefe Häuschen, ein riesiger König auf dessen Schoß man sitzen kann, eine große freundliche Schildkröte, Wasserpumpe, verwinkelte Wege, Glitzersteinchen überall, Rutsche und Schaukel, Kletter- und Balanciergerüste, kleine Höhlen zum Verstecken und außen rum wundervolle Natur. Was sich anhört wie die Beschreibung eines Traumspielplatzes ist in Haar Realität geworden – und zwar als Pausenhof!
  • 2015
    • 16 Klassen – 29 + 5 Lehrkräfte
    • Ab jetzt gibt es Pausensanitäter an der Konradschule. In einer speziellen Ausbildung lernen die Viertklässler vom fachmännischen Anbringen eines Pflasters bis hin zum Kopfverband alles Wichtige rund um die Erste Hilfe. Danach sind sie bestens gerüstet, um sich in den Pausen um ihre verletzten Mitschüler zu kümmern.
    • Juli 2015
      Zum zweiten Mal ist das Zirkusprojekt „Tausendtraum“ an der Konrad-Grundschule zu Gast. Und wieder wird die Woche zum vollen Erfolg. Diesmal wurde die Finanzierung unter anderem durch ein Sponsorenlesen und den Plätzchenverkauf am Christkindlmarkt gesichert.
    • Das Kultusministerium bestätigt die Gemeinde Haar als Standort einer neuen Realschule. Auch eine Fachoberschule soll nach Haar kommen. Derzeit sucht der Gemeinderat nach einem geeigneten Standort.
  • 2016
    • 16 Klassen – 29+5 Lehrkräfte
    • Die Grundschule St. Konrad wird 60 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch! Wir feiern zusammen mit der Mittelschule ein großes Fest unter dem Titel „60 Jahre-60 Nationen“
  • 2017
    • 15 Klassen
    • Das Schuljahr 2017/18 steht unter dem Motto „Fitness und Fußball“.
    • Teilnahme am Wettbewerb fitteste Klasse – 4 Klassen gehen als Landkreissieger hervor.
    • Teilnahme am Projekt „Ballhelden“. Wir kicken für Kinder in Not.
    • Im Juni 2018 steht alles unter dem Motto „Fußball“: Die „Konni-WM“ wird im Sportpark Eglfing veranstaltet und am Finaltag ein gr0ßes Schulfest gefeiert.

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